Acquasale alla lucana

Dieses Gericht lautet auf den schönen Namen Gesalzenes Wasser auf lukanische Art und ist eine Suppe aus der Basilikata, bei der v.a. altbackenes Brot, Zwiebel, Tomate und Petersilie benutzt werden.

Acquasale alla lucana

Gesalzenes Wasser auf lukanische Art
Acquasale alla lucana
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Menüfolge Suppen (Primo)
Küche Basilikata
Menge (Standard) 4 Portionen
Menge (anpassbar) 4 Portionen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Arbeitszeit gesamt 25 Minuten
Kalorien 180 kcal

Zutaten

  • 1000 ml Wasser
  • 4 Scheiben Weizenbrot (altbacken) ca. 100 g; evtl. leicht geröstet
  • 8 Tomaten (pelati) ca. 500 g Abtropfgewicht
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Petersilie glatt
  • 2 EL Olivenöl extra vergine
  • Salz
  • Peperoncino (gerebelt)

Anleitung

  • Petersilie waschen, trocknen und hacken.
  • Zwiebel in Ringe schneiden.
  • Öl in einem Topf erhitzen, Knoblauchzehe bräunen (dann entfernen) und Zwiebeln glasig dünsten.
  • Wenn das Öl sehr heiß geworden ist, Topf vom Herd nehmen, das Öl etwas erkalten lassen, dann das Wasser in den Topf gießen.
  • Petersilie hinzufügen und mit Salz und Peperocino würzen.
  • Das Ganze 10 Minuten kochen.
  • Die Tomaten vorsichtig in den Topf geben und heiß werden lassen.
  • Brotscheiben in die Suppenteller legen, mit der Suppe begießen und heiß servieren.

Rezept-Hinweise

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Wein-Empfehlung:
Cerasuolo Piane di Maggio (Agriverde)
Zu diesem Gericht schlagen wir einen fein fruchtigen Rosato aus der benachbarten Region Abruzzen vor. Der Cerasuolo Piane di Maggio hat genügend Körper um sich gegen die Zwiebelaromen und die Peperoncino durchzusetzen. Cerasuolo so nennt man in Süditalien die Rosè-Weine. Dieser hier ist aus der in Abruzzen vorherrschenden Montepulciano-Traube gekeltert.
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Nährwerte

Kalorien: 180 kcal | Kohlenhydrate: 21 g | Protein: 6 g | Fett (gesamt): 8 g | ges. Fettsäuren: 1 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 1 g | einfach unges. Fettsäuren: 5 g | Natrium: 496 mg | Kalium: 347 mg | Ballaststoffe: 3 g | Zucker: 4 g

Umweltverträglichkeit

 

Acquasale alla lucana

 

gemuesefahne_55Auch diese Suppe gehört zu den klassischen Cucina povera-Gerichten der Basilikata. Angegeben habe ich die Zutaten für die Basisversion, die man aber noch veredeln kann und die durchaus auch früher – entsprechend der ökonomischen Möglichkeiten – veredelt wurde. Zunächst bietet sich an, das reine Wasser durch eine Gemüsebrühe, bei noch mehr „Luxus“ auch durch eine Rinderbrühe zu ersetzen. Typisch ist auch das Hinzufügen von Ei (ein halbes pro Person), das verquirlt wird und mit dem die Suppe angereichert wird. Ebenso ist verbreitet, die Suppe mit gebröseltem Ricotta salata (alternativ Parmesan oder anderem Reibkäse) zu bestreuen.

 

gemuesefahne_55Hinsichtlich der Tomaten nimmt man in Süditalien natürlich eigentlich frische Tomaten, die enthäutet werden. Da hier in Deutschland solch aromatische Tomaten allenfalls im Sommer zu kaufen sind (wenn überhaupt), nehme ich ganze, enthäutete Tomaten aus der Dose, die intensiver als die frischen Holland-Tomaten schmecken. Diese muss man allerdings recht vorsichtig behandeln, damit sie in der Suppe oder beim Auftun nicht zerfallen, denn sie sollen nach Möglichkeit ganz auf dem Teller landen.

 

gemuesefahne_55Früher war Acquasale alla lucana sicherlich ein Piatto unico, doch heutiger Systematik folgend habe ich es als Suppe eingeordnet.

 

Hier findest du mehr Rezepte aus der Basilikata.

 

 

 

2 Gedanken zu “Acquasale alla lucana

  • 24. Dezember 2019 um 17:29
    Permalink

    Hallo

    Bitte aufpassen bei schritt 3 + 4, Heisses Öl und Wasser,
    Sehr Gefährlich!!!!!!!!!!

    Antworten
    • 26. Dezember 2019 um 10:29
      Permalink

      Hallo Francesco, du hast Recht: wenn das Öl zu heiß geworden ist, kann es gefährliche Spritzer geben. Ist mir zwar noch nie passiert, da die Temperatur beim Dünsten der Zwiebeln nicht so hoch ist, aber für alle Fälle habe ich jetzt eine „Abkühlphase“ eingebaut. Danke für den Hinweis! LG Matta

      Antworten

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