Ostern

ostern

Pasqua, Ostern, gedenken die Christen der am Ostersonntag (Domenica die Pasqua) erfolgten Auferstehung Christi. Dieses in religiöser Hinsicht freudige Ereignis hat kulinarisch nach der vorangegangenen langen vierzigtägigen Fastenzeit (an die man sich früher strenger hielt als dies heute der Fall ist) natürlich auch Festcharakter, denn nun konnte endlich aufgetischt werden. Und so verwundert nicht, dass es zu Ostern viele, viele typische Ostergerichte gibt, die teils mit Fleisch verbunden sind, wie das klassische Osterlamm, oft aber auch mit Eiern, wie die Torta pasqualina, eines der bekanntesten Ostergerichte in Italien.

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Lucia

santa lucia

Santa Lucia (um 283 – 304) ist eine aus Syrakus auf Sizilien stammende frühchristliche Märtyrerin und Heilige. Sie erlitt ein ähnliches Schicksal wie Sant’Agata: Schon als Kind gelobte sie aus religiösen Gründen ewige Jungfräulichkeit. Als sie verheiratet werden sollte, verweigerte sie die Eheschließung und widmete sich stattdessen allerlei barmherzigen Werken. Unter anderem brachte sie nachts anderen verfolgten Christen heimlich Speis und Trank und setzte sich dabei, um die Hände frei zum Tragen zu haben, einen Lichterkranz aufs Haupt – Lucia bedeutet die Leuchtende (lat.) – und mit ihrem Gedenken am 13.12. ist oft Lichtmystik (besonders im dunklen Schweden) verbunden. Ihr bereits bestimmter Ehemann in spe ließ Lucias Weigerung ihn zu ehelichen jedoch nicht auf sich beruhen und überantwortete sie der Justiz. Man folterte Lucia auf verschiedenste Weise, doch sie widerstand allen Versuchen, sie zu Tode zu bringen, und starb erst, nachdem ein Priester ihr eine Hostie gegeben hatte. Zuvor noch hatte sie sich selbst die Augen herausgerissen, um sie dem ungeliebten Verlobten in einer Schüssel zu senden, was jedoch nicht weiter schlimm war, denn Maria sandte Lucia neue Augen, die noch viel schöner als die eigenen waren – Lucia ist u.a. Schutzheilige der Blinden und wird gegen Augenleiden angerufen.

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