Burrata

burrata

Burrata gehört als Filata-Läse zu den Weichkäsesorten und wird erst seit ca. 100 Jahren gefertigt. Damals aus Büffelmilch, heute aus normaler Kuhmilch hergestellt, besitzt der aus Apulien (besonders Andria) stammende Käse eine äußere Haut, die aus Mozzarella-Käse ist. Die Füllung besteht zu ca. einem Drittel aus weiterem Mozzarella, und zwar aus kleineren Mozzarella-Strängen, und zu ca. zwei Drittel aus Sahne. Dadurch schmeckt der cremige Käse natürlich sehr sahnig und ist entsprechend fett (mindestens 50 % Fett i.Tr.). Als Frischkäse bedarf er keines Reifungsprozesses und sollte, um das volle Armoma genießbar werden zu lassen, innerhalb von 48 Stunden verzehrt werden, was hier in Deutschland aufgrund der Transportwege beim Import aus Italien natürlich schwer ist, doch erfreulicherweise gibt es überhaupt ab und zu Burrata zu kaufen, und zwar in italienischen Feinkostengeschäften. Ist er nicht beschaffbar, kann man ihn sogar zu Haus selbst herstellen. Traditionell wird der kugelförmige Käse in Asphodill-Blätter eingeschlagen, die heute jedoch leider meist durch grüne Plastikschnipsel ersetzt sind. Nicht verwechselt werden sollte Burrata mit einem ähnlichen Käse namens Burrino.

 

Alle auf Authentisch-Italienisch-Kochen.de veröffentlichten Rezepte, die Burrata enthalten, findest du unter der Zutat Burrata.

 

 

 

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