Fileja alla ‘nduja

Ein typisches Gericht aus Kalabrien sind Nudeln alla 'Nduja. Die sehr scharfe Paste auf der Basis von Schweinefleisch begleitet dabei typische Nudeln, die röhrenförmig und leicht gedreht sind.

Fileja alla 'nduja

Nudeln mit 'Nduja
Fileja alla 'nduja
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Menüfolge Pasta (Primo)
Küche Kalabrien
Menge (Standard) 2 Portionen
Menge (anpassbar) 2 Portionen
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Arbeitszeit gesamt 20 Minuten
Kalorien 632 kcal

Zutaten

Anleitung

  • Öl in einer größeren Pfanne erhitzen und das 'Nduja erhitzen und mit dem Öl glatt rühren.
  • Tomaten dazugeben und 15 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln.
  • Fileja aufsetzen und in Salzwasser al dente kochen (nach unserer Anleitung Nudeln richtig kochen).
  • Pecorino reiben.
  • Die abgeschütteten Nudeln in die Pfanne geben, gut vermengen, auf Tellern verteilen und mit Pecorino servieren.

Rezept-Hinweise

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Nährwerte

Kalorien: 632 kcal | Kohlenhydrate: 64 g | Protein: 18 g | Fett (gesamt): 34 g | ges. Fettsäuren: 9 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 4 g | einfach unges. Fettsäuren: 17 g | Cholesterin: 22 mg | Natrium: 901 mg | Kalium: 366 mg | Ballaststoffe: 3 g | Zucker: 5 g

Meine Notizen

 

Fileja alla 'nduja

 

gemuesefahne_55'Nduja ist die kalabrische Universal-Sauce, die auch besonders gern zum Würzen von Nudeln benutzt wird. Sie ist sehr scharf, und das erklärt, weshalb nicht noch weitere Gewürze verwendet werden. Traditionell nimmt man Fileja als Nudeln, und das sind mittellange Nudeln aus Hartweizen, die röhrenförmig und leicht gedreht sind. Ursprünglich stammen sie aus Vibo Valentia (VV) und gelten als klassischer Begleiter von 'Nduja.

 

gemuesefahne_55Das für das Rezept benötigte 'Nduja kann man mit ein wenig Aufwand nach unserem RezeptVgl. ausführliches, bebildertes Rezept 'Nduja herstellen (oder industriell produziert in Gläschen kaufen).

 

Hier findest du mehr Rezepte aus Kalabrien.

 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2024
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matta@a-i-k.de

7 Gedanken zu “Fileja alla ‘nduja

  • 23. Juli 2020 um 11:34
    Permalink

    Wers gerne scharf mag, ein supertolles Rezept. Mal wirklich was ganz anderes. Mein Mann und ich waren begeistert.

    Antworten
    • 24. Juli 2020 um 6:40
      Permalink

      Das freut mich! Endlich mal jemand, der/die es scharf mag …

      Antworten
      • 11. April 2021 um 14:48
        Permalink

        Super einfaches Rezept! Grandioses Ergebnis! Habe Pecorino durch Parmesan ersetzt – Pecorino war gerade nicht im Haus. Aber echt der Knaller!

        Antworten
  • 6. Mai 2024 um 11:52
    Permalink

    Ciao Matta,
    ich habe viele ´Nduja-Rezepte mit Tropea-Zwiebeln gesehen, bei dir sind keine drin. Ich möchte meinen Freunden aus Kalabrien “Essen wie bei Opa” (Ich bin halt biologisch keine Nonna 😉 ) anbieten. Meine Tagliatelle al Ragù rangieren bereits unter “Freudentränen”… Da ich sie überraschen will, kann ich ja net fragen, ob mit oder ohne Zwiebeln heimeliger ist… die Fileja mache ich natürlich selber, jede einzelne Nudel mit Liebe.. Also habe ich mir gedacht, das ich einfach mal dich die Zwiebel-Frage frage, du hast ja ein unglaubliches Backgroundwissen.

    Mille grazie in anticipo

    Dirk

    Antworten
    • 7. Mai 2024 um 8:21
      Permalink

      Hallo Dirk,
      danke für die Blumen 😉 . Aber zu deiner Frage “mit oder ohne Zwiebeln”: Wir hatten seinerzeit, wenn ich mich recht erinnere, ca. 10 Rezepte gecheckt. Beispielsweise benutzt Cookaround (eine m.E. vertrauenswürdige Internetquelle – nicht seriöse Quellen wie “Chefkoch.de” und italienische Pendants konsultieren wir nicht) keine Zwiebeln. Allerdings findet sich bei Mazzocchi (Cucina regionale, Rozzano (Editoriale Domus) 2008, S. 885) eine halbe rote Zwiebel als Zutat für vier Personen. Ich würde sagen: Zwiebeln sind in Maßen möglich, aber nicht zwingend. Insofern kannst du eigentlich nichts falsch machen. Frag doch deine Gäste nach dem geplanten Essen und berichte, was “echte Kalbresen” zur Zwiebelfrage meinen! Gutes Gelingen wünscht
      Matta

      Antworten
      • 8. Mai 2024 um 12:46
        Permalink

        Hallo Matta,
        die Blumen sind “di Nulla”! 😉 Du hast mir geholfen, also halte ich dich auf dem Laufenden (und hoffentlich gleichzeitig auch viele Tausende Mitleser). Also klar hätte ich danach gefragt, obs geschmeckt hat, das “Problem” ist Imma(culata). Die ist maximal authentisch und meckert den ganzen Tag, die würde also net bis nach dem Essen warten, um “dezente” Kritik zu üben. 😀 Also habe ich sie auf der Arbeit (Pizzeria) gerade mal möglichst unverfänglich gefragt. “Keine Zwiebeln, das machen nur die (hier Schimpfwörter einfügen) aus Tropea rein, weil die mehr Zwiebeln als Schweine haben.” Ist ne Ansage und du mit deinem Rezept absolut richtig. Gibt zum Verschleiern erstmal Carbonara, ich habe gestern nen akkuraten Klotz Schweinebacke bekommen. Und meine Frau (temporäre Fernbeziehung) kommt auch übers verlängerte Wochenende. Die ist wichtig für die Ei-Parmesan-Pampe, bei mir wird das Rührei mit Käse. 😀 😉

        Antworten
      • 14. Mai 2024 um 11:53
        Permalink

        Ciao Matta,
        und nu halte dich fest. 😀 Ich habe die Tage ja – wie gesagt – nen echten Klotz Guanciale bekommen, also habe ich dann nochmal nachgefragt, ob es auch ne Carbonara sein darf (die kann ich ja sogar, wenn Nicola die Käse-Ei-Pampe macht).. So, Imma wie imma (Wortspiel wie Matta 🙂 😉 ) net ansprechbar, aber Luigi. Die beiden sind Franchisenehmer eines regionalen Franchisegebers. Luigi ist gelernter Koch und hat mir gleich ne Challenge verpasst. 😀 Okay, der meckert nicht, aber hat halt Plan. “Machste du die Carbonara picante mitte die ´Nduja (die Formulierung ist nicht abwertend gemeint, sondern O-Ton und ein Anschiss Richtung Regierung. Luigi bekommt hier keinen Sprachkurs und Bürgergeld geschenkt. Politik fertig.) ” … Lach, okay, also ich erstmal überfordert. 😀 Versuche ich kommendes WE und mach Bigoli dazu – Fileja klöppeln gespart. Halte ich für ne passend grobe Nudel. Wir werden sehen, ich berichte dann.

        Antworten

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