Frittata di friarielli

Die Frittata di friarielli entstammt der Küche Kampaniens. Das Omelett mit Stängelkohl wird mit Friarielli, einer besonderen, leicht herben Art Stängelkohl, zubereitet.

Frittata di friarielli

Omelett mit Stängelkohl
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Menge (anpassen) 2 Portionen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Arbeitszeit gesamt 35 Minuten
Kalorien 359 kcal

Zutaten

  • 100 g Stängelkohl - geputzt; möglichst als Friarielli; s.u.
  • 3 Ei
  • 15 g Pecorino - vgl. Lebensmittelinfo-Seite Pecorino
  • 10 g Parmesan - vgl. Lebensmittelinfo-Seite Parmesan
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Olivenöl - extra vergine
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  • Friarielli waschen, gut abtropfen lassen und putzen: Hohle, holzige und dicke Stängel abschneiden und wegwerfen. Blätter, Knospen und dünnere Stängel sind essbar. Diese klein zupfen bzw. klein schneiden. Ungefähr 60 % des Ausgangsgewichts ist nutzbar.
  • 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und darin die Knoblauchzehe leicht anbraten, bis sie Farbe bekommt, dann Knoblauchzehe entfernen.
  • Friarielli in den Topf geben und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Temperatur auf sehr niedrige Hitze stellen und die Friarielli im zugedeckten Topf für ca. 10 Minuten dünsten, dabei ab und zu umrühren. Ggf. 3 EL Wasser dazugeben.
  • Pecorino und Parmesan reiben.
  • Eier leicht verquirlen und salzen und pfeffern.
  • Den Käse und die Friarielli zu den Eiern geben, alles gut vermengen.
  • Die Masse portionsweise mit jeweils einem TL Öl in einer Pfanne bei niedriger Hitze als Omelett ausbraten, bis die Eier ganz stocken. Dann die Frittata wenden und noch kurz von der anderen Seite braten.
  • Warm oder kalt genießen.

Rezept-Hinweise

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Nährwertangaben

Kalorien: 359 kcal | Kohlenhydrate: 7 g | Protein: 19 g | Fett (gesamt): 31 g | ges. Fettsäuren: 7 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 3 g | einfach unges. Fettsäuren: 18 g | Cholesterin: 11 mg | Natrium: 710 mg | Kalium: 368 mg | Ballaststoffe: 2 g | Zucker: 1 g

 

Frittata di friarielli

 

gemuesefahne_55Friarielli sind ein in Neapel und Kampanien beliebtes Gemüse. Dabei handelt es sich um eine Art Cima di Rapa, die etwas bitterer als die „normale“ Sorte schmeckt. Echte Friarielli sind in Deutschland wohl nicht erhältlich, doch das Gemüse, was auf den Märkten als Stängelkohl oder Rübengrün (oder gar Cima di rapa) verkauft wird, eignet sich gut für die Frittata di friarielli. Das Gemüse wird auch gern von Würsten begleitet (Salsiccia e friarielli).

 

gemuesefahne_55Gegessen wird so eine Frittata als Antipasto oder Secondo oder auch als Piatto unico im Rahmen eines einfachen Mahls.

 

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