Longdrink Cynar con pompelmo

Der Cynar-Grapefruit-Longdrink ist eine Art Cocktail aus dem Artischocken-Likör Cynar und Grapefruitsaft sowie Grapefruitsprudel. Er schmeckt himmlisch, ist sehr erfrischend und hat relativ wenig Alkohol.

Longdrink Cynar con pompelmo

Cynar-Grapefruit-Longdrink
Longdrink Cynar con pompelmo
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Küche Venetien
Menge (Standard) 1 Portion
Menge (anpassbar) 1 Portion
Vorbereitungszeit 2 Minuten
Kochzeit 1 minute
Arbeitszeit gesamt 3 Minuten
Kalorien 77 kcal

Zutaten

  • 40 ml Cynar s.u.
  • 55 ml Grapefruitsaft s.u.
  • 55 ml Grapefruitsprudel s.u.
  • Eiswürfel fakultativ

Anleitung

  • Gekocht wird trotz obiger Angabe einer Kochzeit natürlich nicht - diese Angabe ist Google geschuldet, denn Google ist der Meinung ein Rezept ohne Kochzeit sei kein Rezept ...
  • Statt zu kochen gießen wir die drei Hauptzutaten zusammen und fügen eventuell noch Eiswürfel hinzu.

Nährwertangaben

Kalorien: 77 kcal | Kohlenhydrate: 6 g | Protein: 0.3 g | Fett (gesamt): 0.1 g | ges. Fettsäuren: 0.01 g | Ballaststoffe: 0.1 g | Zucker: 6 g

Angaben zur Umweltverträglichkeit

 

Longdrink Cynar con pompelmo

 

gemuesefahne_55Der Longdrink Cynar con pompelmo ist ehrlich gesagt nur insofern authentisch italienisch, als Cynar ein in Italien sehr populärer Amaro (Bitterlikör) ist. Woher das Rezept des Mischens mit Grapefruit stammt, war nicht herauszubekommen – vielleicht ist es meine eigene vor Jahren gemachte Erfindung? Jedenfalls liebe ich den so zubereiteten Longdrink seit Jahren, doch auch der Hersteller hat zumindest in Spanien oder Südamerika die Mischung von Cynar mit Grapefruit in einem Werbevideo beworben, wie ich jetzt bei der Recherche herausgefunden habe. Mit Grapefruit schmeckt jedenfalls meines Erachtens Cynar am besten, wenngleich die richtigen Zutaten teilweise etwas schwer zu erhalten sind. Aber schauen wir uns die Zutaten an:

 

gemuesefahne_55Cynar ist natürlich der Basisbestandteil. Über Cynar informieren wir ausführlich auf unserer Extra-Seite CynarVgl. ausführliche, bebilderte Lebenmittelinfo-Seite Cynar.

 

gemuesefahne_55Aufgrund des leicht herb-bitteren Geschmacks von Cynar scheint zum Mischen mit einem Fruchtsaft besonders die Grapefruit geeignet, die ähnliche Geschmacksmerkmale hat. Zum Mischen nehmen wir deshalb Grapefruitsaft, und zwar aus roten bzw. roséfarbenen Grapefruits, nicht aus weißen. Die verbreitetste Sorte ist Ruby Red. Man sollte darauf achten, dass es sich um 100 % Fruchtsaft handelt und dass möglichst kein Zucker oder anderes Süßungsmittel zugesetzt ist. Der Pink Grapefruit genannte Saft eines großen deutschen, mit „G“ beginnenden Getränkeherstellers ist beispielsweise nicht konzentriert genug und viel zu süß. Wir benutzen hingegen den Ruby Red genannten Grapefruitsaft der Firma Löffler. Vermutlich gibt es noch andere gute Säfte, aber von diesem wissen wir, dass er für unseren Zweck bestens geeignet ist.

 

gemuesefahne_55Wir belassen es aber nicht beim Grapefruitsaft, sondern fügen zusätzlich noch Grapefruitsprudel hinzu, und zwar ebenfalls von roséfarbenen Grapefruits. Wir nutzen hierzu den Sprudel Pink Grapefruit der Firma Deit, der den Vorteil hat, dass er zuckerfrei ist. In dem eingangs genannten Cynar-Werbevideo wird neben Cynar ausschließlich Grapefruitsaft benutzt, doch die Kohlensäure des Sprudels verleiht unserem Longdrink noch ein wenig bollicine (dt.: Bläschen), wodurch unser Longdrink noch erfrischender wird. Insofern ist unser Longdrink Cynar con pompelmo eher ein Cynar alla Matta 🙂 ().

 

gemuesefahne_55Durch das Mischen mit Grapefruitsaft und -sprudel entsteht ein köstlicher Longdrink, der vor allem auch in größeren Mengen (z.B. an heißen Tagen) als durstlöschender Aperitif genossen werden kann, denn der Kaloriengehalt und vor allem der Alkoholgehalt sind relativ gering: Während bspw. Camparisoda 10 % vol Alkohol enthält, sind es bei unserem Longdrink lediglich 4,4 % vol. Cynar schmeckt übrigens als Aperitif nicht nur vor dem Essen, sondern aufgrund des enthaltenen verdauungsfördernden Cynarins trinkt man ihn auch gern als Digestif.

 

gemuesefahne_55Da Cynar in Padua erfunden und auch heute noch dort produziert wird, ordnen wir das Rezept dem Veneto zu.

 

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[[1]] Vgl. https://it.wikipedia.org/wiki/Cynar (Letzter Zugriff: 25.01.18)[[1]]

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