Pasta con la ricotta fresca

Die Sauce für das sizilianische Gericht Nudeln mit Auberginen und frischem Ricotta besteht aus Tomaten, Auberginen und Ricotta, der hier jedoch als frischer Ricotta untergemengt wird.

Pasta con la ricotta fresca

Nudeln mit Auberginen und frischem Ricotta
Pasta con la ricotta fresca
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Menüfolge Pasta (Primo)
Küche Sizilien
Menge (Standard) 24 Portionen
Menge (anpassbar) 24 Portionen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Kochzeit 45 Minuten
Arbeitszeit gesamt 1 Stunde 5 Minuten
Kalorien 434 kcal

Zutaten

Anleitung

  • Auberginen in Stifte (ca. 2 x 0,5 x 0,5 cm) schneiden.
  • Auberginen portionsweise 2,5 Min. bei 170° in Fritteuse frittieren.
  • Zwiebeln hacken und mit dem Öl in einer Pfanne andünsten.
  • Tomaten dazu geben und mit Condimento, Salz und Pepperoncino ein würziges Tomatensugo herstellen. (Ohne Condimento etwas stärker salzen und ggf. durch Kräuter wie Basilikum usw. ergänzen.)
  • Tomatensugo ca. 20 Minuten köcheln lassen, dann Auberginen zu den Tomaten geben und nochmals abschmecken - das Sugo sollte kräftig schmecken, da der noch hinzuzufügende Ricotta sehr mild ist.
  • Caserecce al dente kochen (nach unserer Anleitung Nudeln richtig kochen).
  • Sugo mit Ricotta in einem Topf erhitzen und vermischen, ggf. mit etwas Wasser den Ricotta glatt rühren.
  • Tomaten-Ricotta-Sugo über die Pasta geben.

Rezept-Hinweise

Einfriertipp: Pro Person rechnet man ca. 90 g Sugo (ohne Ricotta).
 
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Ein sizilianischer Weißwein passt hier besonders gut. Der Inzolia ist erfrischend und klar. Mit seiner trinkanimierenden Säure passt er vortrefflich zum cremigen Ricotta.
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Nährwerte

Kalorien: 434 kcal | Kohlenhydrate: 71 g | Protein: 19 g | Fett (gesamt): 8 g | ges. Fettsäuren: 4 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 1 g | einfach unges. Fettsäuren: 3 g | Cholesterin: 19 mg | Natrium: 134 mg | Kalium: 509 mg | Ballaststoffe: 6 g | Zucker: 6 g
Nährwertangaben ohne das Olivenöl zum Frittieren.

Umweltverträglichkeit

 

Pasta con la ricotta fresca

 

gemuesefahne_55Statt mit Auberginen und Tomaten wird das Gericht auch manchmal nur mit Ricotta und Speck (lardo) gekocht. Die Zubereitungsweise von Pasta con la ricotta fresca geschieht zwar oft mit Auberginen, doch – wie der Name schon deutlich werden lässt – ist das Entscheidende der frische Ricotta. Der Name des Gerichts Pasta con la ricotta fresca heißt im Sizilianischen übrigens Pasta cu 'a ricotta frisca: con wird zu cu und der Artikel la verliert im Sizilianischen das ‚l‘, wodurch vor dem ‚a‘ ein Apostroph eingefügt wird. Oft sieht man nämlich das Apostroph fälschlicherweise nach dem cu statt vor dem a – was nicht unbedingt Unkenntnis des Sizilianischen oder eine Rechtschreibschwäche offenbaren muss. Meine Software weigert sich nämlich auch, das Apostroph am Wortanfang zu akteptieren und gibt es als Komma bzw. ‚einführendes einfaches Anführungszeichen unten‘ aus, und so wird der eine oder andere Autor schlicht das Apostroph verschoben haben … (Tipp: Wenn man es als HTML-Code eingibt ['], geht’s – weiß mein Mann ;-)) -).

 

gemuesefahne_55Statt den gängigen Ricotta aus Kuhmilch zu verwenden, kann man (sofern erhältlich) das Gericht auch mal mit dem würzigeren Ricotta aus Schafs- oder Ziegenmilch ausprobieren. Nur möglichst frisch sollte der Ricotta sein.

 

gemuesefahne_55Möchte man das Gericht einfrieren (was super klappt), empfiehlt es sich, nur das Tomaten-Auberginen-Sugo einzufrieren und den Ricotta erst nach dem Auftauen frisch dazuzugeben.

 

caserecce
Caserecce siciliane

 

gemuesefahne_55Als Nudeln passt sizilianische Pasta corta, bspw. Anelli (Ringe), Cataneselle (leicht gebogene Röhren) oder die hier benutzten Caserecce, die aus zwei halboffenen, gedrehten Röhren bestehen, also gewissermaßen ein S als Querschnitt zeigen. Eigentlich sind Caserecce hausgemachte Nudeln, denn casereccio bedeutet schlicht hausgemacht und wird auch in anderen Zusammenhängen für Hausgemachtes, nicht nur für Nudeln, benutzt. Caserecce gibt es auch als getrocknete Nudeln, doch wer ganz authentisch essen mag, sollte Pasta fresca (aus Hartweizen und ohne Ei) wählen.

 

gemuesefahne_55Vor dem Garen ist es eigentlich üblich, die aufgeschnittenen Auberginen mit Salz zu bestreuen, sie einige Zeit liegen zu lassen, dann abzuwaschen und wieder zu trocknen. Die Prozedur dient dazu, den Auberginen Bitterstoffe zu entziehen. Dies ist in den allermeisten Fällen heute jedoch überflüssig, da die gebräuchlichen Sorten keine Bitterstoffe in nennenswertem Ausmaß mehr aufweisen. Wer auf Nummer sicher gehen will, vollzieht die Prozedur des Salzens dennoch.

 

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