Penne all’arrabbiata

Eines der scharfen Gerichte der ansonsten relativ milden italienischen Küche sind Nudeln auf wütende Art. Dies liegt an den feurigen Peperoncini, die den Esser wütend erscheinen lassen.

Penne all'arrabbiata

Nudeln auf wütende Art
penne all'arrabbiata
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Menüfolge Pasta (Primo)
Menge (Standard) 2 Portionen
Menge (anpassbar) 2 Portionen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Arbeitszeit gesamt 30 Minuten
Kalorien 509 kcal

Zutaten

Anleitung

  • Nudelwasser salzen und aufsetzen (nach unserer Anleitung Nudeln richtig kochen).
  • Die Peperoncini-Schote (am besten mit Einweghandschuhen) halbieren, die eine Häfte weglegen und für ein anderes Gericht gebrauchen, die andere Hälfte der Länge nach aufschneiden, weiße Stege und Kerne entfernen und dann in dünne Scheiben schneiden.
  • In einer großen Pfanne, die auch die Pasta aufnehmen kann, das Öl erhitzen und die Knoblauchzehe bräunen.
  • Wenn die Knoblauchzehe leicht Farbe annimmt, die Peperoncini-Scheiben hinzufügen und kurz mit anbraten.
  • Dann die Tomaten hinzufügen, salzen und mit ein wenig Peperoncini-Pulver würzen und 10 bis 15 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
  • Knoblauchzehe aus dem Sugo entfernen.
  • Die Nudeln kurz vor Ende von deren regulärer Kochzeit abgießen und am Ende der Tomaten-Kochzeit in die Pfanne geben.
  • Alles gut vermengen und noch kurz in der Pfanne bei höherer Temperatur ziehen lassen.
  • Auf Teller verteilen, mit ein wenig gehackter Petersilie bestreuen und mit geriebenem Pecorino servieren.

Rezept-Hinweise

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Nährwerte

Kalorien: 509 kcal | Kohlenhydrate: 66 g | Protein: 19 g | Fett (gesamt): 20 g | ges. Fettsäuren: 5 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 2 g | einfach unges. Fettsäuren: 11 g | Cholesterin: 16 mg | Natrium: 572 mg | Kalium: 478 mg | Ballaststoffe: 4 g | Zucker: 6 g

Umweltverträglichkeit

 

penne all'arrabbiata

 

gemuesefahne_55Penne all’arrabbiata heißt wörtlich übersetzt Penne auf wütende Art. Die Bezeichnung hebt auf die scharfen PeperonciniVgl. ausführliche, bebilderte Lebenmittelinfo-Seite Peperoncini ab: Hat man das Gericht kräftig mit Peperoncini gewürzt, bekommt man nämlich einen so roten Kopf, als ob man wütend wäre …

 

gemuesefahne_55Offen ist, ob es frischer Peperoncini oder getrockneter bedarf. Manche machen es so, andere anders. Mein Plädoyer geht in Richtung „sowohl als auch“: Frische Peperoncini sind nicht nur fürs Auge gut, sondern man hat gewissermaßen auch was zum Draufbeißen. Damit aber das ganze Sugo auch etwas scharf schmeckt, würze ich auch mit Peperoncino in Pulverform. Um es nicht zu scharf werden zu lassen, muss man dann natürlich weniger frische Peperoncini nehmen. Für diese ein korrektes Maß anzugeben (ich habe oben eine halbe Schote empfohlen), ist eigentlich unmöglich, da die Sorten eben unterschiedlich scharf sind – da muss man einfach probieren.

 

gemuesefahne_55Penne all’arrabbiata sind kein scharfes Tomatensugo sondern ein eigenständiges Gericht. Deshalb gehören kein Basilikum oder Oregano hinein. Streiten lässt sich darüber, ob eine (kleine) Zwiebel als Zutat erlaubt ist. Selten fügt man auch noch etwas Pancetta oder rohen Schinken hinzu. Penne sind zur Zubereitung all’arrabbiata nicht unbedingt nötig – oft werden auch Spaghetti genommen.

 

gemuesefahne_55Penne all’arrabbiata gelten als eines der klassischen römischen bzw. latialen Gerichte. Fairerweise sei hinzugefügt, dass man auch in der Basilikata, wo viel mit Peperoncino gewürzt wird und wo dieser auch angebaut wird, das Gericht als typisch für die Region betrachtet.

 

Hier findest du mehr Rezepte aus der Basilikata und dem Latium.

 

 

 

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