Peperoni ripieni alla romana

Eine Variante des Füllens von Paprika ist die mit Fleisch. Gefüllte Paprika mit Rindergehacktem findet man - neben anderen Varianten - in der römischen Küche.

Peperoni ripieni alla romana

Gefüllte Paprika mit Rindergehacktem
Peperoni ripieni alla romana
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Menüfolge Sonstige Secondi
Küche Latium
Menge (Standard) 3 Portionen
Menge (anpassbar) 3 Portionen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Arbeitszeit gesamt 50 Minuten
Kalorien 361 kcal

Zutaten

  • 250 g Rindergehacktes
  • 3 Paprika (rot)
  • 0,5 Zwiebel
  • 40 g Weizenbrot (altbacken)
  • 30 g Pecorino romano gereift (stagionato, Hartkäse zum Reiben), ersatzweise Parmesan oder Grana padano
  • 0,5 Bund Petersilie glatt
  • 1,5 EL Olivenöl extra vergine
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  • Zwiebel und Petersilie getrennt klein hacken.
  • Pecorino reiben.
  • In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen, darin die Zwiebel andünsten, dann das gesalzene und gepfefferte Fleisch dazu geben und braten bis es gar ist
  • Klein gezupftes Brot (möglichst ohne Rinde) mit Petersilie und Pecorino und dem Fleisch in einer Schüssel vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • An der Kopfseite der Paprika den Deckel abschneiden, Kerne und Stege entfernen und dann Paprika mit der Masse befüllen.
  • Paprika-Deckel wieder aufsetzen.
  • In eine mit 0,5 EL Öl gefettete Auflaufform die Paprika nebeneinander stellen und mit aufgesetztem Glas-Deckel 20-30 Minuten bei 180 ° Umluft im Ofen überbacken.

Rezept-Hinweise

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Die Gerbstoffe sind gut eingebunden, was den Wein sehr harmonisch macht und ihn fast balsamisch wirken lässt, das schmeckt zur leicht süßlichen Note der Paprika.
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Nährwerte

Kalorien: 361 kcal | Kohlenhydrate: 20 g | Protein: 23 g | Fett (gesamt): 21 g | ges. Fettsäuren: 7 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 2 g | einfach unges. Fettsäuren: 10 g | Cholesterin: 60 mg | Natrium: 470 mg | Kalium: 749 mg | Ballaststoffe: 7 g | Zucker: 11 g

Umweltverträglichkeit

 

Peperoni ripieni alla romana

 

gemuesefahne_55Während sonst in Italien die Paprika in der Regel mit Fisch (Thunfisch, Sardellen oder Sardinen) gefüllt werden, gibt es in der römischen Küche auch diese Fleischvariante. Allerdings muss man hinzufügen, dass es nicht die Peperoni ripieni alla romana sind, denn neben der Fleischfüllung kennt die römische Küche auch die Füllung mit Fisch oder auch – ohne Fisch oder Fleisch – die mit Tomaten. Die Fleischfüllung gefällt uns aber am besten, so dass wir dieses Rezept veröffentlichen.

 

Peperoni alla romana

 

gemuesefahne_55Vielleicht gefällt uns das Rezept mit der Fleischfüllung so gut, weil wir es mit der Menge etwas übertreiben, denn meist wird weniger Fleisch und dafür mehr altbackenes Brot benutzt. Steigert man den Anteil des Brots, dann gibt man noch ein wenig Milch und ein Ei dazu.

 

Hier findest du mehr Rezepte aus dem Latium.

 

 

 

4 Gedanken zu “Peperoni ripieni alla romana

  • 4. März 2020 um 8:10
    Permalink

    Wie würden denn Vegetarier ihre Paprika füllen? Also italienische Vegetarier? Könnte da Reis eine Rolle spielen? Polenta? Hirse? Oder wäre das nicht in der Tradítion, sondern blos eine Küchenvariante? Danke und servus

    Antworten
    • 4. März 2020 um 8:33
      Permalink

      Hallo Ingrid, vegetarische Rezepte für gefüllte Paprika gibt es natürlich auch. Z.B. mit Auberginen- oder auch Käse-Füllungen. Oft ist dann aber ein wenig Sardelle oder wenigstens Sardellenpaste drin, um das ganze etwas würziger zu machen. Dies könnte man auch durch andere kräftige Aromen wie Kapern erreichen. Oder man schaut sich Rezepte für gefüllte Tomaten an und nimmt statt der Tomate eine Paprika. Da haben wir bspw. schon vegetarische Rezepte veröffentlicht: Pomodori ripieni alla napoletana (mit Spaghetti) und Pomodori ripieni alla calabrese (mit Käse). HG Matta

      Antworten
      • 4. März 2020 um 10:09
        Permalink

        ah – es ging mir um die Authenzität…. die Dinge haben einen Namen und damit ist die italienische Welt für mich in Ordnung.

        Ich koche ja eher „italienisch, oder was ich dafür halte“ und kann dabei, bei militanten Traditionsköchen eher ein mildes Lächeln auslösen und muß mich maßregeln lassen, daß……… niemals italienisch sein könne und allenfalls am heimischen Herd durchgehen kann.
        Das schüchtert geradezu ein, wenn Du verstehst.
        Deshalb bin ich ja auch so begeistert, wenn Du Deine kleinen Varianten erwähnst.
        Danke für Deine Rezepthinweise, denen ich nachgehen werde!

        Antworten
        • 4. März 2020 um 10:16
          Permalink

          Nein, nein – gemaßregelt wird hier niemand ;-). Viel Spaß beim Ausprobieren.

          Antworten

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