Radicchio

radicchio
Radicchio di Chioggia

Bildinfo

Page URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Radicchio_Chioggia_Torino.jpg
File URL: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/70/Radicchio_Chioggia_Torino.jpg
Attribution: von Michel Chauvet [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], vom Wikimedia Commons

Authentisch-Italienisch-Kochen.de

 

Radicchio ist eine typisch italienische Gemüsesorte, für die es im Deutschen auch keinen eigenen Namen gibt. Sie gehört zur Familie der Gemeinen Wegwarte (Zichorie), schmeckt leicht bitter und findet nicht nur als Gemüse, sondern auch in Salaten Verwendung. Angebaut wird Radicchio in zahlreichen Formen in ganz Italien, doch die wichtigsten Sorten stammen aus Venetien. Typisch ist eine mehr oder weniger intensive rot-weiße Färbung. Der vielleicht typischste und auch in Nordeuropa häufig anzutreffende Radicchio ist der Radicchio di Chioggia, der ganzjährig angebaut wird. Radicchio di Chioggia hat eine runde Form mit eng anliegenden, dunkelvioletten Blättern. Ähnlich, doch länglich in der Form ist der Radicchio di Treviso precoce, der frühe Radicchio aus Treviso.

 

Radicchio di Treviso tardivo
Radicchio di Treviso tardivo

Bildinfo

Page URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Radicchio_Rosso_di_Treviso_tardivo.jpg
File URL: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/Radicchio_Rosso_di_Treviso_tardivo.jpg
Attribution: von Zetagroup [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], vom Wikimedia Commons

Authentisch-Italienisch-Kochen.de

 

Von dort kommt auch die spätere Variante, die bekannter ist und Radicchio di Treviso tardivo heißt. Dieser hat ebenso wie die Variante precoce eine längliche Form, doch die Blätter liegen eher locker an.

 

Radicchio variegato di Castelfranco
Radicchio variegato di Castelfranco

Bildinfo

Page URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RadicchioCastelfrancoKopf.jpg
File URL: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/60/RadicchioCastelfrancoKopf.jpg
Attribution: von Goldlocki (of my own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Authentisch-Italienisch-Kochen.de

 

Durch eine aufwendige Bearbeitung gelingt es beim Radicchio variegato di Castelfracco, die violetten Farbanteile zu reduzieren, so dass dieser Radicchio (auch aufgrund seiner lockeren Blattstruktur) eher wie ein gesprenkelter Kopfsalat aussieht. Egal welche Sorte (die vorstehend genannten tragen übrigens alle das IGP-Siegel) – in jedem Fall sollte man Radicchio nicht nur zum dekomäßigen Aufhübschen von Tellergerichten oder als Bestandteil von gemischten Salaten benutzen, wie es in Deutschland meist der Fall ist. In Italien schätzt man ihn auch sehr als Gemüse, vor allem geschmort oder gegrillt, oder auch in Risotti, Crespelle usw. Überdies ist Radicchio recht gesund, denn er enthält viel Vitamin C sowie Mineralien (besonders Eisen, Kalium und Kalzium), vor allem aber den Bitterstoff Intybin, der besonders in den weißen Stilen vorhanden ist. Wer es nicht so bitter mag, schneidet die Stile teilweise weg oder gart den Radicchio. Auch wenn Radicchio hier in Deutschland oft schon im Sommer angeboten wird, sind die meisten italienischen Sorten typische Wintersorten.

 

Alle auf Authentisch-Italienisch-Kochen.de veröffentlichten Rezepte, die Radicchio enthalten, findest du unter der Zutat Radicchio.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.