Gelato ai fichi

Einfach (ohne Kochen) kann man mit frischen Feigen Feigeneis herstellen. Feigeneis ist ein Garant für einen spätsommerlichen, ziemlich kalorienarmen Eisgenuss.
Gelato ai fichi
Stimmen: 1
Bewertung: 4
Sie:
Bewerte das Rezept
Rezept drucken
Zur Einkaufsliste hinzufügen
Dieses Rezept ist in deiner Reszeptesammlung/Einkaufsliste gespeichert.
Feigeneis
Menge 12 Kugeln à 40 g (= 480 g)
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Gelato ai fichi
Stimmen: 1
Bewertung: 4
Sie:
Bewerte das Rezept
Rezept drucken
Zur Einkaufsliste hinzufügen
Dieses Rezept ist in deiner Reszeptesammlung/Einkaufsliste gespeichert.
Feigeneis
Menge 12 Kugeln à 40 g (= 480 g)
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Zutaten
plus
- entweder mit Zuckerersatzstoff:
- oder mit normalem Haushaltszucker:
Portionen / Menge: Kugeln à 40 g (= 480 g)
Arbeitsschritte
  1. Feigen waschen, trocknen und in Würfel schneiden (bei sehr dicker Haut zuvor schälen).
  2. Feigen in einem Mixbecker mit etwas Milch pürieren.
  3. Alle restlichen Zutaten hinzugeben und gut verquirlen.
  4. Die Masse zum Vorkühlen für eine Viertelstunde in den Gefrierschrank stellen.
  5. Die Masse in eine Eismaschine füllen und diese für 30 bis 50 Minuten (je nach Modell und Umgebungstemperatur) arbeiten lassen.
  6. Wenn die Eismaschine ihre Arbeit getan hat, besitzt das Eis eine eher softeisartige, weiche Konsistenz, die von den meisten wohl als noch ein wenig zu flüssig wahrgenommen wird. Um das Eis fester zu bekommen, einfach noch für eine viertel bis dreiviertel Stunde in den Gefrierschrank stellen.
Dieses Rezept teilen

 

Feigeneis

 

gemuesefahne_55In der Anleitung oben wird davon ausgegangen, dass man eine Eismaschine besitzt. Dies muss kein Kompressorgerät sein – ein billiges Akkugerät tut’s auch, wenn man keine Großfamilie hat und nicht täglich mehrmals Eis herstellen will. Doch auch völlig ohne Eismaschine kann man Speiseeis herstellen, wie ich im Folgenden erläutern will. Man füllt die Masse in ein gefrierschrankfähiges Plastikgefäß, das so groß sein muss, dass oben noch ca. 2 bis 3 cm Luft sind. Diesen Platz braucht man, denn das Eis muss während des Gefrierens ab und zu aufgeschlagen werden. Dies ist notwendig, damit die Masse nicht zu einem harten Klumpen gefriert. Durch das Rühren mit einem elektischen Rührquirl oder mit einem Schneebesen werden die Eiskristalle zerschlagen. Das klingt ein wenig verwirrend, denn man will ja schließlich Eis herstellen, doch unterbleibt das Zerschlagen der Eiskristalle, wird das Eis zu einem festen Block und beim Auftauen fühlt man diese Eiskristalle auf der Zunge. Ca. alle zwei Stunden sollte die Eismasse deshalb durchgeschlagen werden, und dies muss man zwei- bis dreimal wiederholen.

 

gemuesefahne_55Nicht sofort gegessenes Eis kann im Gefrierschrank gut aufbewahrt werden. Dort gefriert es allerdings im Gegensatz zu industriell produziertem Eis zu einem ziemlich festen Block. Dass Eiscreme aus dem Supermarkt auch im Gefrierschrank weicher und damit besser portionierbar bleibt, liegt nicht daran, dass wir etwas falsch gemacht haben, sondern die Eiscreme-Industrie, denn diese hat dann statt Mich und Sahne (tierischem Fett) Magermilch(pulver) und pflanzliche Fette und wahrscheinlich auch noch andere, nicht immer gesunde[1] Emulgatoren verarbeitet. Aber auch wenn wir unser im Gefrierschrank aufbewahrtes Eis mit der Eiscreme aus der Gelateria unseres Vertrauens, in der nur gute Zutaten benutzt werden, vergleichen, ist unser Eis noch ziemlich hart. Dies wiederum liegt daran, dass die Eisdielen ihr Eis bei -13 bis -8 ° aufbewahren, unser Standard-Gefrierschrank aber auf -18 ° eingestellt ist. Insofern ist etwas hartes Eis aus dem Gefrierschrank kein Zeichen falscher Herstellung oder Lagerung, herstellungstechnisch sogar eine Tugend, zumal das Eis ganz einfach durch Antauen weicher gemacht werden kann: Einfach das Eis ungefähr eine halbe Stunde vor dem geplanten Verzehr aus dem Gefrierschrank nehmen und es in den Kühlschrank umbetten, wo es sich dann langsam auf vielleicht -13 / -14 ° erwärmen kann. Nach der Entnahme kann das Eisbehältnis dann wieder in den Gefrierschrank gestellt werden, denn das Eis ist ja noch längst nicht ganz aufgetaut.

 

gemuesefahne_55Noch ein kurzer Hinweis zu den vielleicht etwas unüblichen Zutaten (für noch genauere Informationen den Links folgen): Johannisbrotkernmehl benutze ich als Ei-Ersatz, natürlichen Emulgator und um die Kristallbildung zu mindern. Diesem Zweck dient auch der statt Haushaltszucker benutzte Zuckerersatzstoff Erythrit, der vor allem aber keine Kalorien enthält und insofern für Diabetiker sehr geeignet ist. Invertzucker setzt den Gefrierpunkt der Eismasse herab und verhindern dadurch tendenziell, dass das Speiseeis steinhart wird.

 

Hier findest du mehr Rezepte aus Italien allgemein.

 

 

Gelato ai fichi
Feigeneis

Nährwertangaben
Gelato ai fichi
Menge pro Portion
Gesamt-Kalorien kcal 51 Kalorien aus Fett kcal 27
% des Tagesbedarfs*
Fett gesamt 3g 5%
Gesättigte Fettsäuren 2g 10%
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0.1g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 1g
Cholesterin 0.01mg 0%
Natrium 10mg 0%
Kalium 83mg 2%
Kohlehydrate gesamt 6g 2%
Ballaststoffe 1g 4%
Zucker 6g
Protein 1g 2%
Vitamin A 4%
Vitamin C 1%
Kalzium 4%
Eisen 1%
* Prozentualer Tagesbedarfsanteil bei einer 2000-Kalorien-Diät

Nährwertangaben beziehen sich auf 1 Kugel à 40 g bei der Verwendung von Zuckerersatzstoffen. Wird stattdessen Haushaltszucker benutzt, hat eine Portion 60 statt 51 kcal, d.h. 18 % mehr.

 

Fußnoten    (↵ zurück zum Text; ggf. geschlossenen Text zunächst öffnen)

  1. Vgl. http://www.deutschlandfunk.de/bedenkliche-lebensmittelzusaetze-emulgatoren-stoeren-die.676.de.html?dram:article_id=312769 (Letzter Zugriff: 24.09.17)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.