Goulasch alla triestana

Eine der vielen auf der Welt existierenden Gulasch-Varianten ist Gulasch auf triester Art, und zwar eine, bei der viele Zwiebeln mitgekocht werden und mit Rosmarin, Majoran und Lorbeer gewürzt wird.
Goulasch alla triestana
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Gulasch auf triester Art
Menge 4 Portionen
Vorbereitung 60 Minuten
Kochzeit 90 Minuten
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Gulasch auf triester Art
Menge 4 Portionen
Vorbereitung 60 Minuten
Kochzeit 90 Minuten
Zutaten
Portionen / Menge: Portionen
Anleitungen
  1. Zwiebeln putzen und in Scheiben schneiden.
  2. Olivenöl in einem Schmortopf erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten.
  3. Bedeckt bei niedriger Temperatur 45 Minuten köcheln, ggf. etwas warmes Wasser hinzufügen.
  4. Zwiebeln aus dem Schmortopf nehmen und beiseite stellen.
  5. Temperatur auf höchste Stufe erhöhen und das Fleisch scharf von allen Seiten anbraten, und zwar so lange, bis das austretende "Wasser" verkocht ist und das Fleisch tatsächlich Farbe annimmt (ca. 15 Minuten).
  6. Rosmarin, Majoran und Lorbeer in einer Gewürzkugel oder einem Baumwollsäckchen verstauen und zusammen mit der Passata zum Fleisch geben.
  7. Das Paprika-Pulver darüber streuen und salzen.
  8. Zwiebeln wieder hinzufügen und alles gut verrühren.
  9. Zugedeckt 90 Min. bei niedriger Temperatur schmoren, dabei ab und zu umrühren und schubweise ein wenig warmes Wasser hinzufügen.
  10. Vor dem Servieren (evtl. mit Polenta) Gewürzkugel bzw. Baumwollsäckchen entfernen.
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Gulasch auf triester Art

 

gemuesefahne_55Gulasch ist ursprünglich ein ungarisches Gericht und wurde dort von Rinderhirten zubereitet. Es gelangte zu Zeiten der österreichisch-ungarischen Vorherrschaft im Nordosten Italiens in diesen Kulturraum und tat zudem einen sozialen Sprung in die Kochtöpfe des Bürgertums. Allerdings meint Gulasch (ungarisch: gulyás) im Ungarischen eigentlich eine flüssigere, eintopfartige Variante unseres heutigen Gulaschs, das wiederum im Ungarischen eher mit Pörkölt bezeichnet wird. Jedenfalls wurde es leicht verändert ein typisches Gericht in der neuen Heimat, wo man vor allem Rosmarin, Majoran und Lorbeer zum Würzen benutzt.

 

Triest
Triest

 

gemuesefahne_55Eine leichte Entfernung vom triester Original-Rezept ist der von mir vorgenommene Ersatz des Specks (ca. 80 g) durch das zeitgemäßere Olivenöl, auf den ich jedoch – immer um Authentizität bemüht – hinweise. Das Verhältnis von Zwiebeln zu Fleisch sollte nahe 1 : 1 betragen. Bzgl. des Paprika-Pulvers ist die Verwendung von süßem, milden Paprika üblich, bei Bedarf kann wie im obigen Rezept ein wenig mit schärferem (eher peperoncinoartigem) Paprika-Pulver verstärkt werden. Die Zugabe von Sahne in jedweder Form ist nicht typisch!

 

gemuesefahne_55Das fertige Gulasch lässt sich gut in Portionsbeutel abfüllen und einfrieren. Außerdem ist es ein gutes Gäste-Essen, denn in der letzten Phase muss man nur ab und zu mal umrühren, damit nichts anbrennt.

 

Hier findest du mehr Rezepte aus Frialu – Julisch venetien.

 

 

Goulasch alla triestana
Gulasch auf triester Art
Nährwertangaben
Goulasch alla triestana
Menge pro Portion
Gesamt-Kalorien kcal 1397 Kalorien aus Fett kcal 351
% des Tagesbedarfs*
Fett gesamt 39g 60%
Gesättigte Fettsäuren 9g 45%
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 3g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 24g
Cholesterin 0.1mg 0%
Natrium 394mg 16%
Kalium 700mg 20%
Kohlehydrate gesamt 12g 4%
Ballaststoffe 8g 32%
Zucker 2g
Protein 43g 86%
Vitamin A 24%
Vitamin C 33%
Kalzium 8%
Eisen 41%
* Prozentualer Tagesbedarfsanteil bei einer 2000-Kalorien-Diät

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