Torta della nonna

Dieser leckere Oma-Kuchen ist ein echter Klassiker unter den Kuchen. Man braucht lediglich Mürbeteig, eine Crema pasticciera genannte Füllung und Pinienkerne - und fertig.
Torta della nonna
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Oma-Kuchen
Menge 12 Stücke
Vorbereitung 90 Minuten
Kochzeit 50 Minuten
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Oma-Kuchen
Menge 12 Stücke
Vorbereitung 90 Minuten
Kochzeit 50 Minuten
Zutaten
Für den Mürbeteig:
Für die Füllung (Crema pasticciera):
Für den Belag
Portionen / Menge: Stücke
Anleitungen
Mürbeteig:
  1. Ei und Eigelb in einer Tasse gut verrühren.
  2. Mehl, Mandeln, Backpulver und Salz mit den Händen in einer Schüssel mischen.
  3. Butter in kleine Stücke schneiden, auf die Mehl-Mandel-Mischung geben und von Hand zu einer gleichmässig krümeligen Masse verreiben.
  4. Zucker hinzufügen und vermengen.
  5. Verrührtes Ei beigeben, alles rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen (nicht kneten) und am Schluss eine Kugel formen.
  6. Teigkugel in Folie wickeln und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  7. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.
Füllung (Crema pasticciera):
  1. Milch in einen Topf geben
  2. Vanilleschote der Länge nach an einer Seite aufschneiden (nicht durchschneiden!), die Schote aufklappen und mit einem Messer das Vanillemark aus der Schote kratzen und in die Milch geben.
  3. Mehl ebenfalls in den Topf geben und alles mit einem Schneebesen vermengen, unter Rühren aufkochen, Hitze reduzieren, unter Rühren bei kleinster Hitze ca. 3 Minuten köcheln lassen.
  4. Eigelb und Zucker in einer größeren Schüssel gut verrühren, Zitronenschale hinzufügen, die heisse Milch-Mehl-Mischung unter Rühren beigeben, dann aus Schüssel in den Topf zurückgiessen, unter Rühren bis kurz vors Kochen bringen.
  5. Topf von der Platte ziehen, ca. 2 Minuten weiterrühren, etwas auskühlen lassen.
Fertigstellung:
  1. Ca. ein Drittel des Teiges zwischen zwei Frischhaltefolien mit dem Nudelholz als große Kreisform ausrollen und einen Deckel formen, der den Durchmesser der zu benutzenden Springform (24 cm) minus ein wenig Teigrand hat.
  2. Die restlichen zwei Drittel des Teigs ebenfalls zwischen Frischhaltefolie (am besten jeweils unten und oben zwei Folien nebeneinander legen, denn die Breite der Folienrolle ist etwas gering) als große Kreisform ausrollen und damit eine gefettete Springform (24 cm) auslegen, und zwar so, dass auch ein schmaler Rand entsteht.
  3. Den Boden hie und da mit einer Gabel eingestechen.
  4. Backofen auf 180 ° vorheizen.
  5. Füllung auf den Teig in der Springform geben und glatt streichen, dann den Deckel darauf setzen und am Rand festdrücken (es sollten keine Ritzen zwischen Decke und Rand bleiben).
  6. Pinienkerne darüber streuen und leicht andrücken.
  7. Mit einem Zahnstocher o.ä. den Deckel hie und da einstechen .
  8. Ca. 40 Minuten in der unteren Hälfte des auf 180°C vorgeheizten Ofens backen.
  9. Leicht abkühlen lassen, Rand ggf. mit einem Messer vorsichtig von der Form lösen, auf ein Gitter schieben, auskühlen lassen.
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torta della nonna

 

gemuesefahne_55Dass Torta della nonna ein Klassiker unter den Kuchen ist, zeigt z.B. ihre Verbreitung: Sie wird nicht nur zu Haus selbst gefertigt, sondern man bekommt sie auch oft in Konditoreien zum Verkauf oder im Restaurant als Dessert angeboten. Damit ist auch schon verraten, wie sie meist genossen wird, nämlich als Dessert, aber auch als Spuntino zur Merenda, vielleicht mit einem Caffè, ist die Torta beliebt. Und diese Beliebtheit wird auch dadurch belegt, dass der Kuchen, der eigentlich zu den schwereren seiner Art gehört und von daher eher in die Winterzeit passt, gern das ganze Jahr über gefuttert wird.

 

gemuesefahne_55Der Name Oma-Kuchen lässt zunächst an ein altes Familienrezept denken, nach dem schon Generationen von Großmüttern mit Liebe backten. Dem ist wahrscheinlich auch so, doch mit der Namensgebung hat es vermutlich eine andere Bewandnis. Jedenfalls gibt es zwei unterschiedliche Theorien zur Entstehung des Kuchens: Die eine[1] behauptet, Pellegrino Artusi, der Begründer der italienischen Nationalküche, der 1891 sein epochenmachendes Werk La scienza in cucina e l’arte di mangiar bene (Von der Wissenschaft des Kochens und der Kunst des Genießens) herausgab, habe bereits auf die Torta della nonna beiläufig verwiesen. Nach einer anderen Theorie[2] beschwerten sich die Gäste eines Lokals namens San Lorenzo in Florenz darüber, dass es immer nur die gleichen Desserts gebe, woraufhin der Koch Guido Samorini unseren Kuchen erfunden habe. Weithehend Einigkeit scheint jedenfalls darüber zu bestehen, dass das Rezept aus der Toskana stammt.

 

gemuesefahne_55Der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, dass die Torta della nonna oft intensiv mit Puderzucker bestreut wird, bevor die Pinienkernen darauf verstreut werden. Da dies aber nicht zwingend ist und angesichts der ohnehin schon nicht geringen Kalorienzahl auch nicht ratsam erscheint, habe ich den Puderzucker weggelassen.

 

Hier findest du mehr Rezepte aus der Toskana.

 

 

Torta della nonna
Oma-Kuchen
Nährwertangaben
Torta della nonna
Menge pro Portion
Gesamt-Kalorien kcal 356 Kalorien aus Fett kcal 189
% des Tagesbedarfs*
Fett gesamt 21g 32%
Gesättigte Fettsäuren 9g 45%
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 3g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 8g
Cholesterin 0.1mg 0%
Natrium 66mg 3%
Kalium 328mg 9%
Kohlehydrate gesamt 34g 11%
Ballaststoffe 4g 16%
Zucker 14g
Protein 8g 16%
Vitamin A 21%
Vitamin C 1%
Kalzium 8%
Eisen 9%
* Prozentualer Tagesbedarfsanteil bei einer 2000-Kalorien-Diät

 

 

Fußnoten    (↵ zurück zum Text; ggf. geschlossenen Text zunächst öffnen)

  1. Vgl. bspw. https://it.wikipedia.org/wiki/Torta_della_nonna (Letzter Zugriff: 07.10.15)
  2. Anschaulich geschildert und mit Fotografien illustriert bei http://mammainpentola.blogspot.de/2011/11/la-vera-torta-della-nonna.html (Letzter Zugriff: 07.10.15)

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