San Gennaro

Gerichte zum Tag des Januarius von Neapel (19.09.)
San Gennaro
San Gennaro zeigt seine Reliquien
Kopie eines Gemäldes von Caravaggio durch den flämischen Maler Louis Finson (1580/85-1617)
um 1610/12, 126 x 92 cm, Öl/Lw., Palmer Art Museum at Pennsylvania State University

Bildinfo

Page URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASaint_Januarius.jpg
File URL: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/13/Saint_Januarius.jpg
Attribution: Louis Finson (1580/1585–1617) [Public domain oder Public domain], via Wikimedia Commons

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San Gennaro von Neapel war ein frühchristlicher Märtyrer, über dessen Leben und Wirken wenig bekannt ist. Relativ gesichert scheint, dass Januarius von Neapel am 19. September 305 in den Schwefelquellen von Pozzuoli bei Neapel den Märtyrertod gestorben ist. Er ist Schutzheiliger von Neapel und seine Reliquien werden ebendort im Dom aufbewahrt. Neapel hat neben San Gennaro noch sieben andere Haupt- und weitere 44 Hilfs-Schutzheilige[1], doch San Gennaro toppt alles. Er beschützt die Stadt vor dem Vesuv und ist für das private Glück im Kleinen (von Lottogewinnen über Hochzeiten bis hin zu Fußball-Ergebnissen) zuständig. Seine inbrünstige Verehrung durch das gläubige Volk und der ungebrochene Glaube an seine Wundertaten machen ihn zu einem wichtigen Pfeiler neapolitanischer kultureller Identität. Diese enorme Popularität genießt San Gennaro auch aufgrund des seit 1389 bezeugten Blutwunders: Des Heiligen Blut wird im Dom in fest verschlossenen Ampullen aufbewahrt und ist normalerweise in festem Zustand, doch zu bestimmten Anlässen verflüssigt es sich, was dann als Wunder des Gennaro gilt.

 

Außerdem gibt es
–  eine Übersicht über alle kalendarischen Anlässe (wie z.B. Weihnachten), zu denen typische Gerichte gekocht werden;
–  den Speise-Kalender, in dem alle Tage aufgeführt sind, die mit typischen Gerichten verknüpft sind;
–  eine Übersicht über alle Gerichte, die zu einem bestimmten kalendarischen Anlass gekocht werden.

 

 

 

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