Zuppa di cavolo nero

Die Schwarzkohlsuppe ist ein typisches Gericht aus der Toskana. Sie basiert auf dem grünkohlähnlichen Schwarzkohl, doch die weiteren Zutaten sind relativ frei wählbar.

Zuppa di cavolo nero

Schwarzkohlsuppe
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Menüfolge Suppen (Primo)
Küche Toskana
Menge (Standard) 2 Portionen
Menge (anpassbar) 2 Portionen
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Kochzeit 35 Minuten
Arbeitszeit gesamt 50 Minuten
Kalorien 345 kcal

Zutaten

  • 275 g Schwarzkohl geputzt
  • 1 St. Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 250 ml Rindfleischbrühe vgl. Rezept
  • 250 ml Wasser
  • 2 Scheiben Weizenbrot (tipo 0) Ciabatta, ital. Landbrot o.ä.
  • 2 EL Olivenöl extra vergine
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  • Den Schwarzkohl zunächst waschen und die harten Mittelstiele rausschneiden, dann in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.
  • Staudensellerie und Möhren hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Streifen schneiden.
  • Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Sellerie, Möhren und Frühlingszwiebeln kurz andünsten.
  • Schwarzkohl hinzufügen und ca. 2 Minuten bei höherer Temperatur unter Rühren dünsten, bis der Kohl zusammengefallen ist.
  • Heiße Rindfleischbrühe und heißes Wasser angießen, Temperatur reduzieren und eine halbe Stunde kochen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Brot über offenem Feuer oder im Ofen rösten, bis es gut gebräunt, aber nicht verbrannt ist. Dies dauert je nach Wärmequelle unterschiedlich lang, weshalb man den Bräunungsprozess unbedingt beobachten sollte.
  • Suppe mit dem gerösteten Brot servieren.

Nährwerte

Kalorien: 345 kcal | Kohlenhydrate: 14 g | Protein: 16 g | Fett (gesamt): 20 g | ges. Fettsäuren: 4 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 3 g | einfach unges. Fettsäuren: 12 g | Cholesterin: 25 mg | Natrium: 1065 mg | Kalium: 944 mg | Ballaststoffe: 10 g | Zucker: 10 g | Vitamin A: 7289 IU | Vitamin C: 157 mg | Kalzium: 348 mg | Eisen: 5 mg

Umweltverträglichkeit

 

Zuppa di cavolo nero

 

gemuesefahne_55Die Zuppa di cavolo nero ist ein in der Toskana sehr beliebtes Gericht, doch das Einzige, was man über die Suppe mit Sicherheit sagen kann, ist, dass sie auf ganz unterschiedliche Weisen gekocht werden kann. Natürlich ist Schwarzkohl, der in Deutschland auch als Toskana-Kohl verkauft wird, immer der Hauptbestandteil, doch die weiteren Zutaten sind je nach Rezept sehr unterschiedlich. Darüber, dass noch ein wenig „Grünzeug“ (wir haben Staudensellerie, Möhren und Frühlingszwiebeln benutzt – Porree wäre eine Alternative) dazugehört, ist man sich auch einig, doch teilweise werden auch Bohnen (Cannellini oder Borlotti), manchmal auch ein wenig Tomaten hinzugefügt. Auch die Kochflüssigkeit kann unterschiedlich sein: Meist ist es Wasser, manchmal auch Brühe – wir haben uns zu einem goldenen Kompromiss entschlossen. Durch Brühe bekommt die Suppe natürlich mehr Geschmack, doch verführt dies auch dazu, dass man den Kochprozess vorzeitig beendet, bevor der Schwarzkohl sein Aroma in die Kochflüssigkeit abgegeben hat. In jedem Fall wird nicht allzu viel Kochflüssigkeit benutzt: Die Zuppa di cavolo nero ist kein plätscherndes Süppchen, sondern die Flüssigkeit eher eine Zugabe zum gekochten Gemüse. Es gibt auch Rezepte, bei denen Gemüse und Kochflüssigkeit nicht getrennt in den Suppenteller kommen, sondern das Ganze zuvor noch püriert und dann als Vellutata serviert wird. Wer mag, kann sie Suppe auch noch mit geriebenem Pecorino überstreuen.

 

gemuesefahne_55Die Zuppa di cavolo nero kann man hervorragend auf Vorrat produzieren und einfrieren.

 

 

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