Zuppa di pomodori

Die Zuppa di pomodori, unsere Tomatensuppe, wird aus Tomaten-Passata, Brühe und Basilikum gekocht. Außerdem stellen wir alternative Zubereitungsarten vor.

Zuppa di pomodori

Tomatensuppe
tomatensuppe
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Menüfolge Suppen (Primo)
Menge (Standard) 3 Portionen
Menge (anpassbar) 3 Portionen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Arbeitszeit gesamt 40 Minuten
Kalorien 259 kcal

Zutaten

  • 1000 ml Tomaten (passata)
  • 250 ml Rindfleischbrühe vgl. Rezept; alternativ Gemüsebrühe
  • 25 g Zwiebel ca. eine halbe Zwiebel
  • 25 g Staudensellerie ca. eine halbe Stange
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4 g Basilikum ca. 8 große Blätter
  • 4 Bl. Basilikum zur Dekoration
  • 1 EL Olivenöl extra vergine
  • 1 TL Zucker fakultativ
  • Salz
  • Pfeffer
  • 20 g Parmesan fakultativ
  • 50 g Weizenbrot (tipo 0) Ciabatta, ital. Landbrot o.ä.

Anleitung

  • Basilikum waschen und zerrupfen.
  • Zwiebel und Sellerie sehr klein hacken.
  • In einem Topf das Öl erhitzen und Zwiebel, Sellerie und Knoblauch darin andünsten. Knoblauchzehe danach entfernen.
  • Tomaten-Passata, Brühe, Basilikum und Zucker hinzugeben und 30 Minuten bei niedriger Hitze kochen.
  • Die Suppe mit dem Pürierstab oder im Mixer pürieren, damit sie eine feine Konsistenz hat.
  • Die Suppe noch einmal erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Brot in Würfel schneiden und in der Pfanne ohne Öl zu Croutons rösten.
  • Suppe servieren, mit Parmesan und Croutons reichen.

Nährwerte

Kalorien: 259 kcal | Kohlenhydrate: 27 g | Protein: 14 g | Fett (gesamt): 10 g | ges. Fettsäuren: 3 g | mehrfach unges. Fettsäuren: 1 g | einfach unges. Fettsäuren: 5 g | Cholesterin: 22 mg | Natrium: 999 mg | Kalium: 187 mg | Ballaststoffe: 5 g | Zucker: 18 g | Vitamin A: 680 IU | Vitamin C: 5 mg | Kalzium: 113 mg | Eisen: 2 mg

Umweltverträglichkeit

 

tomatensuppe

 

gemuesefahne_55Tomatensuppe scheint in Italien ein so einfaches Gericht zu sein, dass es nur in wenigen Kochbüchern verzeichnet ist. Insofern ist es hier mit dem authentischen Rezept etwas schwierig. Wir haben ausführlich recherchiert und verraten unser Lieblingsrezept sowie einige Alternativen.

 

gemuesefahne_55Klassisch stellt man eine Tomatensuppe mit frischen, vollreifen und sonnenverwöhnten Tomaten her, bei denen nach dem Überbrühen nicht nur die Haut abgezogen wird, sondern meist auch die Kerne entfernt werden, so dass nur das Fruchtfleisch übrig bleibt. Nur: Solche Tomaten (gern wird zur Sorte San Marzano gegriffen) gibt es in Deutschland kaum zu kaufen. Allenfalls die Pomodorini, die wir in einem eigenen Beitrag vorgestellt haben, sind hinreichend aromatisch, doch sie sind (wie der Name schon sagt) eben auch sehr klein und so gerät das Abziehen der Haut zu einer Aufgabe, die viel Geduld erfordert. Deshalb nehmen wir gleich eine gute Tomaten-Passata und ersparen uns die Vorarbeiten. Für diejenigen, die es trotzdem mit unverarbeiteten Tomaten versuchen wollen, ein paar Angaben: Für 3 Portionen braucht man etwa wohl 900 g Tomaten und 250 ml Wasser oder Brühe (ungetestet). Das Kochen dauert ca. 30 Minuten länger. Werden die Tomaten nicht vor dem Kochen entkernt, sollte man die Suppe nach dem Pürieren noch einmal durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen.

 

gemuesefahne_55Mit Ausnahme der Hauptzutat, den Tomaten (frisch oder Passata), ähneln sich die Rezepte sehr. Zwiebel, Basilikum und Knoblauchzehe sind obligatorisch. Manchmal wird auch noch ein wenig Staudensellerie (wie bei unserem Rezept), Möhre oder Kartoffel benutzt, doch aufgepasst: Zu viel davon mindert die Intensität des Tomatengeschmacks. Der Zucker ist fakultativ und dient dazu, die Säure der Tomaten zu mindern. Und durch die oben schon angedeutete Alternative ‚Wasser‘ bzw. ‚Brühe‘ unterscheiden sich die Rezepte. Wir mögen gern die Variante mit Rinderbrühe, doch es geht auch mit Gemüsebrühe oder Wasser. Wer mag, kann vor dem Servieren auch noch einen Klecks Sahne unterziehen, doch auch das mindert den Tomatengeschmack. Wir ziehen vor, ein wenig geriebenen Parmesan über die Suppe zu geben.

 

gemuesefahne_55Eine Zuppa zeichnet sich eigentlich dadurch aus, dass sie meistens Brotbestandteile enthält. Ließen wir die Croutons weg, dann hätten wir eine Crema und man würde unsere Suppe eine Crema di pomodori nennen.

 

gemuesefahne_55Das Ergebnis: Unsere Tomatensuppe schmeckt lecker kräftig nach Tomaten und ist auf diesem Wege vor allem auch ganzjährig herstellbar.

 

gemuesefahne_55Eine Alternative zu der hier vorgestellten Tomatensuppe ist die Pappa al pomodoro.

 

 

 

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