Minestra di farro di San Nicola
Emmersuppe
Zutaten
- 100 g Emmer möglichst spezzato, d.h. kleingebrochene Körner
- 100 g Tomaten (passata)
- 1 Zwiebel klein
- 0,5 St. Staudensellerie
- 1 Kartoffel klein
- 1 l Wasser
- 2 EL Olivenöl extra vergine
- Salz
Anleitung
- Zwiebel und Sellerie putzen und dann sehr klein schneiden.
- Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden.
- Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Sellerie leicht anbraten.
- Kartoffel und Tomaten hinzufügen, etwas köcheln lassen und dann das Wasser dazugießen.
- Wenn das Wasser kocht, den Emmer hinzufügen und salzen.
- Unter häufigem Umrühren ca. 20 - 30 Minuten (je nach Zerkleinerungsgrad des Emmers) kochen.
- Heiß servieren.
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Rezept-Hinweise
Umbria Rosso (Cardeto)
Bleiben wir in der Region und genießen diese traditionelle Emmersuppe mit einem umbrischen Rotwein aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Sangiovese.
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Nährwerte
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Über die Hauptzutat Emmer, auf Italienisch farro, habe ich schon in einem eigenen Beitrag über Emmer berichtet. Hier ist vielleicht nur zu ergänzen, dass das Gericht aus Monteleone di Spoleto (PG) in Umbrien stammt, wo seit Jahrhunderten Emmer angebaut wird und was auch heute noch eines der wenigen Zenten des Emmeranbaus in Italien ist. Der Legende nach war San Nicola, als er auf Reisen das Dorf passierte, so beeindruckt von der Armut und Not seiner Bewohner, dass er den Hungernden eine große Menge Emmer übergab. Aus Dankbarkeit und in Erinnerung an diese Wohltat isst man am Vorabend des Nikolaustags (6. Dezember) auch heute noch in Monteleone di Spoleto ein typisches Emmergericht, und zwar die hier vorgestellte Minestra di farro. Eine große Portion Suppe wird sogar jedes Jahr von der Pfarrgemeinde gekocht und mittags am 6. Dezember an die Einwohner Monteleones verteilt.[1] Minestra di farro ist aufgrund seiner Zutaten und seiner Geschichte ein ganz typisches Gericht der cucina povera.
Ich denke, der Heilige Nikolaus wird nichts dagegen haben, wenn wir die Suppe etwas verfeinern: Ein wenig frisches Basilikum würde ich hinzufügen, mit etwas Peperoncino-Pulver ein wenig schärfen, und zumindest einen Teil des Wassers würde ich durch eine gute Rinderbrühe ersetzen.
Hier findest du mehr Rezepte aus Umbrien.
- Vgl. http://www.turismo.it/gusto/articolo/art/in-umbria-il-farro-pi-antico-che-c-id-10466/ (Letzter Zugriff: 06.11.16)↵
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2024
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